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24.06.2011 | 21:07 h |
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Reisen - Reportagen, TopNews 1 |
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Mehr als nur das Weinviertel der Österreicher |
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Das Weinviertel im Nordosten Österreichs steht für eine jahrhundertelange Tradition rund um den Weinbau. Der Grundstock für die Fruchtbarkeit und Blüte des Landes ist in den Tiefen der Böden und seiner Geschichte zu finden. Dabei reicht die Essenz des Weinviertels weit über die Allgegenwart des Weines hinaus. Die landschaftlich reizvolle Region bezaubert ihre Besucher ebenso durch Kultur, Kulinarik und eine ganz besonders gelassene Lebensart. |
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Das Weinviertel im Nordosten Österreichs steht für eine jahrhundertelange Tradition rund um den Weinbau. (c) Dagmar Köhler
Eine für das Weinviertel typische Kellergasse ist der mit Kopfsteinpflaster versehene Radyweg in Poysdorf. (c) Dagmar Köhler
Die Keller sind oftmals nur wenige Meter breit, mit einer weißen Wandfarbe, einer Kellertür und einem Fenster versehen. (c) Dagmar Köhler
Der Grüne Veltliner ist mit 50% der Rebfläche Niederösterreichs Paraderebsorte, die unter der Bezeichnung Weinviertel DAC auf den Markt gebracht wird. (c) Dagmar Köhler
Ein Weingarten erfordert nicht nur viel Arbeit, sondern auch das Denken in größeren Zeiträumen über Generationen. (c) Dagmar Köhler
Urlaub zwischen den Reben bietet das Wein- und Golfhotel Veltin in Poysdorf. Wer es noch authentischer liebt, kann seine Unterkunft auch direkt auf einem Winzerhof buchen. Mehr Informationen hierzu stellt die Weinviertel Tourismus GmbH. (c) Dagmar Köhler
Das Kellerlabyrinth Umschaid in Herrnbaumgarten ist ein wahrer Insider-Tipp. Hier finden nicht nur Weinverkostungen statt, sondern auch Kulturveranstaltungen wie der „Erdball“. (c) Dagmar Köhler
Wer die regionale Volkskultur Niederösterreichs wie zu Großmutters Zeiten erleben möchte, sollte ein Besuch im Museumsdorf Niedersulz nicht verpassen. (c) Dagmar Köhler
Im Museumsdorf Niedersulz fand am 10. Juni 2011 die Auftaktveranstaltung zur Veranstaltungsreihe „Tafeln im Weinviertel“ statt. (c) Dagmar Köhler
Die Eventserie mit Wohlfühlcharakter findet acht Mal im Sommer 2011 an jeweils ganz unterschiedlichen, landschaftlich reizvollen Orten statt und endet am 13. August mit der „Tafel auf Burg Falkenstein“. (c) Dagmar Köhler
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Wahre Weinliebhaber werden das Weinviertel, in Österreichs größtem Bundesland Niederösterreich gelegen, landschaftlich eingebettet zwischen den Flüssen Donau, Thaya und March, schon immer gekannt haben. Immerhin beschreibt das Weinviertel mit über 16.000 Hektar Rebflächen das größte Anbaugebiet im ganzen Land.
Um da den Überblick über Herkunft und klimatische Einflüsse zu wahren, unterscheidet sich das Weinviertel noch einmal in drei Anbaugebiete, dem Südlichen Weinviertel vor den Toren Wiens gelegen, dem westlichen Teil, um die Stadt Retz gruppiert und das östliche Viertel im Grenzgebiet zu Tschechien und der Slowakei, das sogenannte Veltliner Land. Letzteres schreibt mit seinem Namen das Programm, für das das gesamte Weinviertel seine Bekanntheit erlangt hat: der Grüne Veltliner.
Der Wein, der seit nicht allzu langer Zeit eine regelrechte Renaissance auf dem Weinmarkt erfährt und der das Potenzial birgt, das Weinviertel und seine regionale Kultur weit über die Landesgrenzen Österreichs hinaus bekannt zu machen. www.niederoesterreich.at; www.weinviertel.at; www.veltlinerland.at
Eine Rebsorte bekennt Herkunft Bereits im Jahre 2002 traf das Regionale Weinkomitee den Entschluss den Grünen Veltliner, der mit 50 Prozent aller Rebflächen die Paraderebsorte im Weinviertel stellt, zum Wahrzeichen der Region zu erklären. Unter der Bezeichnung „DAC“ – Districtus Austriae Controllatus – setzen die Winzer des Weinviertels ein gemeinsames Qualitäts- und Herkunftsbekenntnis, das den Weinstil ihres Anbaugebietes im internationalen Wettbewerb als einzigartig herausstellt.
Und so soll der Grüne Veltliner sein, wenn er die strengen Kontroll- und Kostkriterien bestanden hat: hell bis grüngelb, mit einem fruchtig, würzig pfeffrigem Geschmack. „Jeder erinnert sich an die Region, in der er seinen Urlaub verbracht hat, weniger jedoch an die Namen eines jeden Dörfchens, die er bei seinem Aufenthalt passiert hat“, erklärt Alt-Winzer Emmerich Haimer aus Poysdorf das Konzept, für das DAC steht.
Die kontrollierte Ursprungsqualität, unter einem Dach vermarktet, soll nicht nur dem Weinfreund ein jederzeit wiedererkennbares gebietstypisches Geschmacksbild vom trockenen Wein mit wenig Restzucker und einem Alkoholgehalt von mindestens 12 Vol. |
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(Quelle: drive&style) |
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