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19.07.2010 | 00:00 h |
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Redaktion: Kornelia Doren und Guilia Sobbalzo |
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Reisen - Reportagen |
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Unterwegs im Garten Venedigs |
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Bauer ist im Gebiet zwischen Valdobbiadene und Conegliano noch ein anerkannter Beruf und Prosecco in Dosen ist verboten. Die Voralpenhügel bieten auf jeden Kilometer Entspannung pur. Ein Geheimtip abseits der nur 50 Kilometer entfernten Touristenmassen in den engen Gassen Venedigs und der oft lieblos zubereiteten Touristenmenüs. |
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Mehr als 3.000 Winzer und 160 Prosecco-Produzenten lassen in den Voralpenhügeln zwischen Valdobbiadene und Conegliano die Uhren anders ticken: Es ist das legendäre Anbaugebiet des „echten“ italienischen Prosecco. Man isst hier gut, schläft ruhig und erholt sich bestens!
Fast meditativ mutet die sanfte, grüne Hügellandschaft an und inspiriert durch kreative Energie, mit der sich die hiesigen Proseccobauern für den Erhalt ihrer kulturellen Traditionen einsetzen. Wir sind unterwegs auf der „Strada del Prosecco“, auf der ersten Weinstraße der Geschichte Italiens. Hier findet man ideale Voraussetzungen für einen erholsamen Kurzurlaub. Je nach Lust und Laune können Kultur, Sport und Entspannung prima kombiniert werden.
Die Prosecco-Straße bietet viele abwechslungsreiche Routen für Motorradtouren, Nordic Walking oder Trekking, auf denen man abschalten und den Duft von 300 Jahre alter (Wein-)Tradition atmen kann. Die durch den Traubenanbau geprägte Landschaft verzaubert dabei mit ihren mittelalterlichen Gemäuern und den Spuren der religiösen Kultur. Man munkelt, schon bald könnten die Prosecco-Hügel zum UNESCO-Welterbe zählen.
Auf den feinen Unterschied kommt es eben an. Reichlich Sonne, wenig Regen und fruchtbare Böden aus Sand, Ton und Kalk sind das uralte Geheimrezept für den berühmten Perlwein.
Ansonsten scheint es ein bisschen, als ob im „Garten Venedigs“ die Zeit stehen geblieben wäre, so zahlreich sind die Burgen, Kirchen und adligen Villen auf der malerischen Strecke der Proseccostraße. Und allesamt spannende Ausflugsziele für Entdeckungstouren. Oder Orte zum Innehalten, wie auf einem Fresco an der Außenwand der Kirche San Pietro di Feletto dargestellt.
Das Bild des „Sonntagschristus“ aus dem 14. Jahrhunder zeigt alle Tätigkeiten, die am Sonntag verboten waren und durch dessen Ausführung man Jesu die Leiden der Kreuzigung erneut angetan hätte. Manchmal denkt man, würde das Innehalten auch uns im hektischen Alltag gut tun. Man müsste dieses Bild vielleicht auch in deutschen Büros mit Wochenendschichten aufhängen.
Romantische Weindörfer entdecken Die Ruhe und Gelassenheit des Prosecco DOCG-Gebiets heißt jedoch nicht, dass man rostet. |
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(Quelle: drive&style) |
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