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22.07.2016 | 12:11 h

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Andreas Burkert

 
 
 

TopNews 1, Für Sie getestet, Mobilität - Auto

 

Volkswagen im Test: Der Tiguan-Report

Wir fahren in die Berge und nehmen mit: eine ganze Menge. Der neue Tiguan hat verdammt viel Platz. Dass er dennoch nicht protzig wirkt, ist Teil der Designphilosophie von Volkswagen. Der Kompakte-SUV hat aber noch ganz andere Qualitäten.

Der neue Tiguan ist ein ausgesprochen familienfreundliches Automobil. (c) Andreas Burkert

Diesen SUV werden Ihre Kinder lieben. Aus deren Perspektive sieht der Wagen „krass“ mächtig aus. Also stürmen sie bei jeder geplanten Ausfahrt zum Fahrzeug, umringen es, öffnen aus Jux die riesige Heckklappe, ohne sie wegen ihrer Größe wieder schließen zu können und rangeln um den besten Sitzplatz im Fahrzeug. Ein Machtwort sorgt für Ruhe. Die Heckklappe wird mit einem leichten Druck auf den Schließt-sich-selbstständig-Knopf geschlossen und Timmy vom Fahrersitz vertrieben. Bleibt nur noch die Frage zu klären, welches Elternteil heute fahren darf. Diese Diskussion werden wir die kommenden 14 Tage ständig führen.

 

Die hohe Sitzposition beim VW Tiguan ist eine angenehme Angelegenheit. (c) Andreas Burkert

 

Für zwei Wochen hat Volkswagen der active woman drive&style seinen aktuellen Tiguan zum familiären Dauertest bereitgestellt. Zwei Wochen, in denen wir mit dem SUV nahezu jeden Berg, jeden Feldweg wie auch die engen Gassen im Berchtesgadener Land erkundet haben. Am Ende der Testwochen dann die große Familientagung und die Diskussion, mit welchem Argument Volkswagen davon überzeugt werden könnte, den Wagen doch über den ganzen Sommer zur Verfügung zu stellen. Dass wir auch an Ausreden gedacht haben, den Wagen überhaupt nicht mehr zurückgeben zu müssen, soll hier nicht weiter Thema sein.

 

Die zweite Tiguan-Generation wirkt sportlicher. (c) Andreas Burkert

 

Wen interessiert bei der Leistung die Zylinderzahl?

Die Roßfeldstraße mäandert durch das typische Berchtesgadener Land und präsentiert an ihrem höchsten Punkt eine fantastische Aussicht auf das Bergmassiv des Hohen Göll. Die Strecke ist privat, erwartet wird für jedes Personenfahrzeug eine Gebühr in Höhe von acht Euro für die Durchfahrt. Das finden wir gut. Nur so bleibt die Straße stets in gutem Zustand und wird auch nicht vom Verkehr überrollt.

(Quelle: active woman drive&style)

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