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06.12.2010 | 00:00 h |
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Mobilität - Auto |
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Spritspar-Golf kostet rund 1000 Euro mehr |
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Automobilhersteller setzen auf Blau statt Grün, wenn sie ihre Fahrzeuge als ökologisch 'wertvoll' kennzeichnen. Das gilt zumindest für die Hersteller VW und Mercedes mit ihren Öko-Logos "Bluemotion" und "Blue Efficiency". Den Golf gibt es nun mit Sparpaket - dafür müssen aber nochmals rund 1000 Euro bezahlt werden. |
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Der "blaue" Golf ist bereits in der zweiten Generation auf der Straße und soll dem Volkswagen zu einem grüneren Image verhelfen. Dank sparsamem Dieselmotor und zahlreichen Maßnahmen am Motor und Karosserie schluckt der Golf Bluemotion knapp 3,8 Liter Kraftstoff - wohlgemerkt auf dem Rollenprüfstand. Sein Preis: 21 850 Euro.
Das gesamte Sparpaket kostet gegenüber der Einstiegs-Dieselversion des Serien-Golfs einen Aufpreis von 1 025 Euro. Dafür bekommt der Kunde unter anderem eine Start-Stopp-Automatik, ein System zur Bremskraftrückgewinnung und eine verbesserte Aerodynamik durch Feinarbeit an der Karosserie.
4,6 Liter bei normaler Fahrweise Des weiteren sind ein tiefer gelegtes Fahrwerk sowie Spritsparreifen an Bord. Durch all diese Mühen reduziert sich der Verbrauch des Kompakten um 0,7 Liter Diesel je 100 Kilometer, der CO2-Wert sinkt um 20 Gramm auf 99 Gramm. Bei Erprobungsfahrten unter realen Bedingungen wird jedoch schnell klar, dass für das Erreichen der anvisierten 3,8 Liter noch ein weiterer Sparfaktor nötig ist: der Fahrer.
Bei "normaler" Fahrweise zeigt der Bordcomputer im Praxistest rund 4,6 Liter an. Wer sich jedoch an alle Spritspar-Fahrtricks inklusive frühem Hochschalten und vorausschauendem Fahren hält, kann den vom Hersteller angegebenen Wert von 3,8 Litern Diesel erreichen und hat damit einen der sparsamsten Kompaktklässler mit Verbrennungsmotor in der Garage stehen. Apropos sparsam: Bei der Kfz-Steuer schlägt der Konkurrent des Opel Astra Ecoflex mit 152 Euro zu Buche. Für die Kfz-Haftpflicht werden beispielsweise bei der AXA 585 Euro fällig.
Ein sechster Gang wäre schön Doch Sparen und Spaß sind, genau wie im Leben, nur schwer vereinbar. Die lange Getriebeübersetzung sowie das Befolgen der ambitionierten Befehle der Schaltempfehlung sorgen für eine etwas gemächliche Fahrweise mit geruhsamer Beschleunigung. Auf der Autobahn wäre zudem ein sechster Gang wünschenswert, der einerseits den Verbrauch nochmals verringern würde und darüber hinaus dem bei höheren Drehzahlen lauter werdenden Common-Rail-Diesel das Flüstern erleichtern würde.
Davon abgesehen gibt es über den Vierzylinder nichts schlechtes zu berichten. |
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(Quelle: mid) |
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