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23.09.2011 | 00:00 h |
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TopNews 1, Mobilität - Auto |
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Zwei Striche, ein Beetle |
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Das wohl bekannteste Autodesign der Welt geht in die dritte Runde. Der neue Beetle kommt im Oktober auf den Markt. Es sei „das neue Original“, sagt Volkswagens Chefdesigner. Vor allem aber ist er maskuliner und sportlicher. Und ein Einstiegspreis ab knapp unter 17.000 Euro machen ihn noch attraktiver. |
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Walter de Silva ist ein begnadeter Beobachter. Ihm gelingt es, nahezu jedes Fahrzeug mit nur wenigen Pinselstrichen zu charakterisieren. Ein Auto allerdings mit nur zwei Strichen zu deuten, ist eine Kunst wie man sie nur von einem Meister der japanischen Kalligraphie erwartet. Der neue Beetle von Volkswagen ist ein Auto, dessen Eigenschaften de Silva mit nur zwei geschwungenen Linien auf den Punkt gebracht hat. Wenn der Wagen in wenigen Wochen auf den Markt kommt, dann zeigt er sich dynamischer und maskuliner, weil flacher und erheblich breiter. Walter de Silva ist aber auch Chefdesigner bei Volkswagen und in dieser Funktion hat er seinem Designteam für den neuen Beetle unmissverständliche Vorgaben gegeben: „Entwerft ein neues Original!“. Zu enttäuschend waren nämlich die Reaktionen des Marktes auf den New Beetle, der 1998 die zweite Käfer-Revolution einläuten sollte. Von den mehr als 22 Millionen verkauften Fahrzeugen dieser Baureihe tragen nur knapp eine Millionen das Emblem des New Beetle. Warum aber lies sich Volkswagen für das neuen Modell mehr als zehn Jahre Zeit?
Nur der Neue ist das Original Eine zufriedenstellende Antwort darauf ist den Verantwortlichen nicht zu entlocken. Vielleicht wollte man sich beim neuen Modell ganz sicher sein. Immerhin galt es, ein Design neu zu erfinden, das wie keine anderes derart bekannt und eigenständig ist. Und es gab keinen Zeitdruck. Denn, wem außer Volkswagen würde man es abnehmen, ein Auto zu bauen, das an den Käfer erinnert, dem bekannteste Auto-Design der Welt. So ähnelt der Neue dem Alten mehr als der New Beetle dem Original. „Wenn man den ersten und den neuen Beetle in einen Raum stellt, nur Licht auf das Dach gibt und die Silhouetten betrachtet, sieht man im hinteren Bereich die nahezu identische Linie“, erklärt de Silva. Sonst aber wurden völlig neue Proportionen verteilt. Durch das Plus an Länge konnte sich das Dach weiter spannen, die Windschutzscheibe nach hinten wandern. |
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(Quelle: drive&style) |
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