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23.02.2017 | 00:00 h

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Andreas Burkert

 
 
 

TopNews 2, Mobilität - Auto

 

Crossland X: Opels Tripple-X-Strategie

Eigentlich müssten wir von einem CUV sprechen, einem Crossover Utility Vehicle. Weil aber SUVs derzeit die Straßen rocken, sprechen wir beim neuen Opel Crossland X lieber von einem kompakt SUV, der auch Frauen begeistern wird.

Der neue Opel Crossland X ist auch ein womanizer. (c) Andreas Burkert

Aus einer Deutsch-Französischen Laision ist soeben der Crossland X entstanden, ein bemerkenswert attraktives Automobil. Der kleine SUV, der den Familiennamen Opel trägt und in wenigen Wochen den deutschen Markt erobern soll, wurde gemeinsam mit dem französischen Konzern PSA entwickelt. Und obschon ein Aggregat von Peugeot den Wagen antreibt, und weitere Bauteile der PSA-Gruppe verbaut wurden, der Crossland X ist ganz und gar ein Opel. Vor dem Hintergrund derzeit wilder Spekulationen, ob Opel künftig zur PSA-Gruppe gehört und damit überhaupt noch ein Opel ist, sei dies an dieser Stelle klargestellt. Der Crossland X ist echter Opel.

 

Feinheiten wie das genähte Leder am Lenkrad werten den Innenraum des CUV auf

 

Zugegeben: Manches Designelement wirkt amerikanisch.  Das Heck beispielsweise. Die Gene des US-amerikanischen Automobilkonzerns General Motors sind eben unverkennbar. Die „skulpturale Formgebung“, wie Opel das Design nennt, empfinden wir aber nicht als Nachteil: Auch dem Rock’n‘Roll waren Generationen verfallen. Geschickt gelang es den Konstrukteuren und den Designern aber, den Crossland X in Form, Farbe und Funktion so anzupassen, dass er europäischen Verbrauchern gefallen wird.

 

Schicke Felgen sind der i-Punkt an einem schicken Automobil

 

Viel Raum im Crossland X für die Familie

Ob der SUV allerdings das „urbane Lebensgefühl widerspiegeln wird“, wie es Mark Adams, Vice President Design Europe, erzählt, wird sich in wenigen Wochen zeigen. Zur Designpräsentation im Frankfurter Veranstaltungsgebäude „Westhafen Pier 1“ konnten wir den Wagen nur „statisch“ begutachten. Also Türen auf, rein setzen, Sitze verstellen und Anmutung und das Platzangebot prüfen. In den wenigen Stunden, die vor Ort waren, fanden wir keinen Makel. Überrascht hat uns nur der auf der Fahrerseite angebrachte Tankdeckel. Und die vielen Möglichkeiten, den Innenraum variabel zu nutzen.

 

Der Turbodiesel des Crossland X benötigt AdBlue, um die Schadstoffe zu reduzieren

 

Weil sich die Fondsitze um jeweils 150 Millimeter in Längsrichtung verschieben lassen und die Rücksitzlehne sich mehrfach umklappen lässt, kann spontan allerlei hineingepackt werden. Darüber werden sich junge Familien freuen, denen der Mokka X zu altbacken ist. Der Familien SUV, den wir bereits in Schottland ausgiebig testen konnten, wird nämlich vorwiegend von der Generation +50 gefahren.

 

Technische Details wie Verbrauch und maximale Geschwindigkeit sind noch nicht bekannt

 

Motoren von PSA

 Die zweite X-Modellgeneration soll hingegen die Jungen ansprechen. Also jene, die um die 35 Jahre sind und wohlmöglich schon eine kleine Familie gegründet haben. So zumindest wünscht es sich Opel. Auch deshalb wurden zahlreiche Fahrerassistenz-Systeme installiert, die das Fahren sicherer machen. Dazu gehören unter anderem Frontkollisionswarner, Fußgängererkennung, Toter-Winkel-Warner, automatische Gefahrenbremsung sowie Spur- und Geschwindigkeitszeichen-Assistent. Für die Unterhaltung sorgen Apple CarPlay- und Android Auto-kompatible IntelliLink-Systeme. Und natürlich findet sich im Crossland X das Online- und Servicesystem OnStar. Ein Hoch auf das Surfen mit LTE-Geschwindigkeit.

 

Der Crossland X hat OnStar an Bord und zahlreiche Möglichkeiten, sich mit ihm zu vernetzen

 

Zur Beschleunigung auf öffentlichen Straßen können wir heuer noch nichts erzählen. Opel hat dazu noch keine technischen Daten preisgegeben. Dazu wollen die Verantwortlichen die große Bühne des Genfer Automobilsalons nutzen, der vom 9. bis 19. März in Genf stattfindet. Bekannt wurde allerdings schon, dass es den Wagen zum Marktstart mit drei Dreizylinder-Ottomotoren und zwei Dieselaggregaten geben wird. Die 1,2-Liter-Dreizylinder mit 81 PS, 110 PS und 130 PS wie auch die zwei 1,6-Liter-Selbstzünder (99 PS und 120 PS und mit Adblue-Zusatz) kommen im Übrigen vom Allianzpartner PSA.

Tripple-X am Start

 

X-Faktor am Crossland X. Der Buchstabe steht für Offroad-tauglich

Nach den Verkaufserfolgen des Mokka X soll der Crossland X als zweites Modell mit dem X-Faktor für weiter steigende Einnahmen sorgen. Wenn dann im Herbst der Grandland X dazu kommt, ist das Tripple X vollständig.

 

Lichtsignatur der Voll-LED-Scheinwerfer mit integriertem Tagfahrlicht und LED-Blinkern in Doppelschwingen-Grafik

(Quelle: active woman drive&style)

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