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31.08.2011 | 09:42 h

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Andreas Burkert

 
 
 

Für Sie gefahren, TopNews 2

 

Hyundai Veloster: Mal anders sein

Hyundai fährt den Veloster vor. Ab September ist das kompakte Sportcoupés ab 21.600 Euro zu haben. Neben dem extravaganten Design und der 'zwei Türen rechts und einer links'-Strategie wurde das Interieur für diese Preislage sehr hochwertig ausgelegt. Einzig der Motor passt nicht zum sportlichen Outfit.

Tayo Osubu ist im Design-Department bei Hyundai für Trimm und Color verantwortlich und hat das Style des Interieur wesentlich mitgeprägt. (c) Andreas Burkert

Der Veloster von Hyundai mit drei Türen - einer rechts und zwei links. Und einem extravagante Design, welches der internationalen Hyundai Formensprache 'Fluidic Sculpture' folgt. (c) Andreas Burkert

Überall Ablagemöglichkeiten: Für kleinere Utensilien wurden im Wagen viele Möglichkeiten geschaffen, etwas zu deponieren. Etwa in den Türen, der Mittelkonsole des Armaturenbretts, im großen Handschuhfach, der Mittelarmlehne vorne. Je nach Ausstattung auch an der Rückseite des Beifahrersitzes. Und es gibt Getränkehalter zwischen den Vorder- und zwischen den Rückbanksitzen. (c) Hyundai

Der koreanische Autohersteller hat keine Motorräder im Angebot. Dennoch haben sich die Hyundai Designer bei der Formgebung – innen mehr als außen - vom Motorrad inspirieren lassen. So erinnert etwa die sich nach unten verjüngende Mittelkonsole des Armaturenbretts an den Tank einer Sportmaschine. (c) Hyundai

Tayo Osubu und ihre Tochter lieben den Veloster – nicht unbedingt in Rot aber in Orange. Denn darin zeigt sich das jüngste Kompaktwagen-Modell von Hyundai besonders fesch. Das ist gewollt. Immerhin soll der coupéhaft geschnittene Veloster Männer im Alter bis etwa Ende 30 Jahre und jungen Familien gefallen. Die junge Frau gehört damit zur Wunschkäufergruppe, die der koreanische Autohersteller gewinnen möchte. Osubu arbeitet aber auch im Design-Department bei Hyundai, ist dort für Trimm und Color verantwortlich und hat das Style des Interieur wesentlich mitgeprägt.

 

Sie ist damit sozusagen Teil der Strategie des Konzerns, eine neue dynamische Linie zu finden. Selbst wenn Hyundai-Deutschlandchef Werner H. Frey zugeben muss, dass man „Trends nicht immer setzen aber darauf reagieren kann“ - mit dem Front angetriebenen Veloster ist zumindest eines gelungen: Wie das Anfang des Jahres eingeführte Sportcoupé Genesis wird Hyundai's jüngstes Modell ebenfalls durch sein Design Aufsehen erregen. Auch deshalb, weil der Wagen auf der Fahrerseite eine Tür, auf der Beifahrerseite zwei Türen hat. Fondpassagiere – vor allem Kinder – können damit von der Gehwegseite sicher ein- und aussteigen. Sehr zur Freude junger Mütter.

 

Dass Hyundai neben der Traktionskontrolle TCS und der elektronische Stabilitätskontrolle ESC dem Veloster hierzulande erstmals auch das fahrdynamische Stabilitätsmanagement VSM verpasst, ist lobenswert. Der Wagen wird dadurch insbesondere beim Bremsen auf unterschiedlich griffigen Straßenbelägen sicherer. Gezielte Korrekturen an der elektrisch unterstützten Servolenkung verhindern ein Ausbrechen des Wagens.

 

Haute Couture Proportionen

Das knapp über vier Meter lange Coupé wirkt wegen der breiten Spur, der geringen Karosserieüberhänge, vor allem aber wegen der langgezogenen Dachlinie dynamisch. Das Dach endet in einer großen verglasten, kuppelartigen Heckklappe. Darunter befindet sich der Kofferraum mit 320 Liter Volumen, der sich auf bis zu 1.015 Liter vergrößert, so denn die Rücksitzlehnen umgelegt werden. Zwar erlaubt die weit ins Dach hineinreichende Heckklappe das großzügige Beladen - sowohl in der Breite wie in der Tiefe gibt es deutlich über einen Meter Platz – doch wäre nicht die sehr hohe Ladekante, gäbe es am Veloster fast nichts auszusetzen.

 

Wenn nämlich das kompakte Sportcoupé mit dem markentypischen Hexagonalgrill in wenigen Wochen auf den Markt kommt, wird er bis auf Weiteres nur mit einer Motorisierung zu haben sein: Mit einem 140 PS starken 1,6 Liter Vierzylinder-Ottomotor.

(Quelle: drive-and-style.de)

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