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05.02.2011 | 19:36 h

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Redaktion:

Andreas Burkert

 
 
 

Für Sie gefahren, TopNews 1

 

Lastenesel und Freizeitprinz

Mit dem Expert Tepee Vagabond bietet Peugeot einen Van für den Alltag und zugleich ein Freizeitmobil für den Familienurlaub an. Auch wenn für das Aufstelldach sowie für die Camping-Ausstattung noch einige Tausend Euro zum Grundpreis von 38.300 Euro dazukommen, eine Fahrt quer durch die Republik ist dennoch lohnenswert. Auch wegen des niedrigen Verbrauchs

Der Expert Tepee Vagabond von Peugeot ist auch ein Camper. Nach wenigen Handgriffen wandelt er sich zum Freizeitmobil. (c) Burkert

Die spezifische Vagabond-Ausstattung wird bei Gruau im französischen Laval komplettiert. Sie genügt zum Arbeiten ... (c) Burkert

... und fürs Schlafen. Die obere Liegefläche bietet übrigens für zwei weitere Personen einen zusätzlichen Schlafplatz von 185 x 104 cm. (c) Peugeot

Das Küchenmodul für 1.500 Euro kann bei Bedarf heraus gezogen werden. (c) Burkert

In geschlossenem Zustand erhebt sich das Aufstelldach von Gruau nur wenige Zentimeter über die Dachlinie. Das Öffnen erfordet allerdings etwas Kraft. (c) Köhler

Auf speziellen Schienen montiert, lässt sich der zusammenklappbare Camping-Tisch bis an die Rückbank verschieben. (c) Peugeot

Zwei seitliche Schiebetüren: Doch Achtung. Es gibt keinen Mechanismus, der ein Öffnen der Schiebetür verhindert, wenn etwa getankt wird. (c) Peugeot

Am Ende der langen Reise muss noch einmal etwas Kraft aufgewandt werden, um sich seinen Schlafplatz zu sichern. Mit etwas Mühe stemmen wir das Aufstelldach am Wagen hoch, obwohl das Öffnen und das Hochklappen der Liegefläche per Gasdruckfedern unterstützt wird. Doch setzt sich der Mechanismus erst in Bewegung, wandelt sich der Peugeot Expert Tepee Vagabond automatisch zum Freizeit-Van. Und offenbart einen weiteren Schlafplatz für zwei Personen.

 

Seit gut einem Jahr bietet Peugeot den neuen Expert Tepee Vagabond an, der in Zusammenarbeit mit dem französischen Karosseriebauer Gruau entwickelt wurde und im Werk Sevelnord in Valencienne montiert wird. Damit werten die Franzosen den Lastenesel auf und machen ihn attraktiv für Familien und Freizeitaktivisten. Allerdings muss dafür ein Aufpreis von 5.791 Euro auf den Neuwagen bezahlt werden. Und leider lässt sich das Aufstelldach nicht nachrüsten.

 

Kochgelegenheit zum Ausziehen

Für weitere rund 1.500 Euro gibt es aber ein Küchenmodul, mit dem sich der Vagabond in ein fast perfektes Freizeitmobil wandelt. Dazu muss zuvor und zu zweit der 25 Kilo schwere Kasten im Gepäckraum montiert werden – und zwar auf einem ausbaubaren Schienensystem. Dann lässt sich das Küchenmodul mit Arbeitsfläche, Spüle, Wasserhahn und Stauraum ohne Kraftaufwand vor- und zurückschieben und auch im Freien nutzen. Für fließend Wasser sorgt eine Elektro-Pumpe am rund neun Liter großen Vorratsbehälter. Und der mobile Gaskocher, der im Stauraum des Küchenmoduls zu finden ist, genügt sogar zum zubereiten einfacher Speisen.

 

Wie es sich für ein angehendes Wohnmobil gehört, finden sich Klapptische an den Vordersitzrücklehnen, ein mobiler Tisch mit zwei ausklappbaren Tischplatten sowie eine umklapp- und herausnehmbare Rücksitzbank mit integrierter Liegefläche im Wagen. Steht kein Gepäck im Weg, lässt sich dieser Schlafplatz mit wenigen Handgriffen vorbereiten und bietet Platz genug, um sich ausgiebig auszustrecken.

 

Raum fürs Ruhen

Genügend Raum, sich frei und aufrecht im Wagen zu bewegen, findet sich im rund fünf Meter langen Wagen erst bei hochgeklapptem Dach.

(Quelle: drive&style)

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