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13.02.2011 | 00:45 h

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Redaktion:

Andreas Burkert

 
 
 

Mobilität - Motorrad/Roller, Für Sie gefahren

 

Teuflisches Fahrvergnügen

Der neue Sport-Roadster von Ducati ist roh, unkonventionell, diabolisch und heißt Diavel. Mit brachialen 162 PS Leistung ist das Bike definitiv eines der facettenreichsten Motorräder auf dem Markt.

Satan on the rocks: die Optik der Diavel ist stets ein Hingucker. (c) Th. Kozik

ABS und Traktionskontrolle sind serienmäßig an Bord. (c) Th. Kozik

Selbst Kurvenräubern ist mit der Diavel drin. (c) Th. Kozik

Der Teufel im Detail: die Front der Ducati Diavel. (c) Th. Kozik

Ducati stellt mit der Diavel einen Sport-Roadster vor, der mit satten 162 PS Leistung, edlen Kohlefaserbauteilen und einem gigantischen 240er Hinterreifen die Zweirad-Konventionen sprengt - zum Preis von 20 190 Euro. Sein Debüt feierte der jüngste Sproß auf der Mailänder Heimmesse im letzten Herbst, und schon damals waren sich Messebesucher und Fachwelt uneins, was sie von diesem Fahrzeug halten sollten.

 

Schließlich haben ihm seine Schöpfer neben den außergewöhnlichen technischen Eckdaten ein wahrlich polarisierendes Äußeres mitgegeben, mit dem dieses muskelbepackte Kraftpaket nicht jedermanns Zustimmung fand. Jetzt fand das mit Spannung erwartete Rollout statt, und zur Fahrprobe ließen die Ducati-Mannen die edelste der drei Diavel-Varianten antreten, die "Red Carbon" zu 20 190 Euro.

 

Daneben gehören noch die ganz in schwarz gehaltene "Black Carbon" (19 690 Euro) und die Standard-Diavel (16 690 Euro) zur Familie, die ohne die Kohlefaserbauteile und ohne die leichten Schmiederäder der Carbon-Varianten auskommt.

 

Nur für geübte Biker

Herzstück aller drei Modelle ist der Testastretta-11-Grad-Motor, ein 90-Grad-V2-Supersportaggregat mit 162 PS Spitzenleistung und einem maximalen Drehmoment von 127,5 Nm, das in seiner Konfiguration vom Allroundtalent Multistrada abstammt. Für den Fahrbetrieb bedeutet das: Im unteren Drehzahlbereich wirkt die Diavel nicht ganz so lässig wie ein Cruiser, doch ab 2 500 Touren schiebt die Ducati fast schon erbarmungslos an.

 

Selbst geübten Naked Bike-Treibern zieht die Diavel beim Beschleunigen die gestählten Arme mächtig lang, aus dem Stand dürfte sich so manches Sportmotorrad schwer tun, das Juwel aus Borgo Panigale in Schach zu halten. 

 

Anstelle eines Zündschlüssels trägt man bei der Diavel eine Keycard bei sich, gestartet wird mit einem Druck auf den Anlasserknopf, der sich unter dem Not-Aus-Schalter befindet. Weitere Errungenschaften der Elektronik sind drei verschiedene Motormappings, die vom Blinkerschalter aus eingestellt werden können: Im Sport-Modus sorgen die 162 PS und das knackige Ansprechen der Drosselklappen für beste Beschleunigung und ein gerüttelt Maß an Adrenalin.

(Quelle: dive&style / mid)

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