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05.01.2011 | 12:38 h |
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Redaktion: |
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Mobilität - Oldtimer |
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Das Gold der Oldtimer |
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Einzig die internationale Klassiker-Szene blieb von der Autokrise ungeschoren. Ist das Sammeln alter Autos damit eine Wertanlage für jeden? Zur diesjährigen Techno Classica - vom 30. März bis 3. April 2011 - trifft sich die Szene in Essen. |
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Während sich die Welt von den diversen Finanz-, Wirtschafts- und Automobilkrisen der vergangenen Jahre erst mühsam aufrappeln muss, gehen die Geschäfte der Oldtimer-, Klassiker-, und Liebhaberfahrzeugszene – ihren gewohnten Gang, ungebremst und gleichmäßig. Die internationale Klassiker-Szene blieb von der Autokrise ungeschoren und verzeichnet stetiges und verlässliches Wachstum.
Mit großem Erfolg präsentiert der Classic & Prestige Salon der Essen Motor Show präsentierte die prosperierende Klassiker-Welt. Und die bevorstehende Techno Classica www.techno-classica.de, die vom 30. März bis 3. April 2011 in Essen stattfindet, wird an diesen Erfolg anknüpfen.
Bis in die 1970er-Jahre steckte die deutsche Oldtimer-Szene noch in den Kinderschuhen, Besitzer alter Automobile galten vielfach als verschrobene Sektierer, die sich mit Hingabe um wertloses Altmetall kümmerten.
Oldtimer sind mehr als ein Hobby Mittlerweile haben sie ihre Außenseiter-Ecke verlassen, das Oldtimer-Hobby und das Oldtimer-Business sind salonfähig geworden – auch dank solcher faszinierenden Messen wie die Techno-Classica Essen, die als weltgrößte Klassiker-Messe dazu beiträgt, der Öffentlichkeit die Oldtimer-Bewegung als ernstzunehmenden Wirtschaftszweig mit beachtlichen Umsätzen zu präsentieren. Um welche Dimensionen es dabei geht, hat die in Paris ansässige Oldtimer-Organisation FIVA (Fédération International des Véhicules Anciens) Ende 2006 bei einer großangelegten Untersuchung mit Hilfe der ihr angeschlossenen nationalen Vertretungen untersucht.
Das dabei ermittelte Zahlenmaterial ist beeindruckend und verdeutlicht, dass es in der Oldtimer-Szene bei einem Gesamtumsatz in Europa von auf heute hochgerechnet gut 19 Milliarden Euro nicht um Peanuts geht. Das Zahlenmaterial stammt zwar aus dem Jahr 2006, kann aber heute noch als Basis-Wissen dienen: Die Oldtimer-Szene ist in der Zwischenzeit nicht geschrumpft – ganz im Gegenteil: Experten gehen von durchschnittlichen jährlichen Wachstumsraten von mindestens fünf Prozent aus – auf allen Gebieten der Oldtimerei. Aktuellere Untersuchungen – wenn es sie denn gäbe – würden in allen Bereichen 15 bis 20 Prozent höhere Werte zutage fördern.
Steigende Zulassungszahlen Beleg dafür sind die Zulassungszahlen von Fahrzeugen mit dem sogenannten Historischen oder H-Kennzeichen in Deutschland: Im Jahr 2000 waren es noch 47.133 Personenwagen-Besitzer, die die steuerbegünstigte Zulassung mit zusätzlichem H an letzter Stelle des Kennzeichens nutzten, das Fahrzeuge tragen dürfen, die älter als 30 Jahre und original erhalten sind. |
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(Quelle: drive&style / Motorshow Essen) |
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