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28.03.2011 | 17:10 h |
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Mobilität - Oldtimer, Anti-Pannenkurs |
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Oldtimer richtig aus dem Winterschlaf erwecken |
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Vor der ersten Spazierfahrt mit dem über den Winter eingemotteten Oldtimer muss der automobile Klassiker erst einmal auf Vordermann gebracht werden. |
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Die Frühlingsonne lockt. Neben Verliebten und Spaziergängern kommen auch viele Old- und Youngtimerbesitzer mit ihren Fahrzeugen aus den "Löchern". Wer ein altes Schätzchen sein Eigen nennt, sollte einige Tipps beherzigen, damit auf der ersten Ausfahrt kein böses Erwachen folgt. Der erste Blick vor der Wiederinbetriebnahme des Autos sollte dem Kennzeichen und den Fahrzeugpapieren gelten.
Sind Hauptuntersuchung (HU) oder Abgasuntersuchung (AU) abgelaufen, darf das Auto nicht auf öffentlichen Straßen bewegt werden, sonst droht Bußgeld. Die Behörden drücken da auch bei historischen Fahrzeugen kein Auge zu. War das Auto über den Winter vorübergehend stillgelegt, wird die Wiederzulassung erst erteilt, wenn die entsprechenden Prüfnachweise vom TÜV vorliegen.
Betriebsflüssigkeiten prüfen Vor dem ersten Anlassen des Motors sind die Füllstände von Betriebsflüssigkeiten wie Motoröl und Bremsflüssigkeit zu kontrollieren und gegebenfalls aufzufüllen. Speziell "Oldies" quittieren fehlende Schmierung oder Kühlung oft mit kapitalen Motorschäden.
Ein Blick auf den Garagenboden kann ebenfalls nicht schaden. Haben sich über den Winter verräterische Flecken unter dem Fahrzeug gebildet, ist das ein untrüglicher Hinweis auf Undichtigkeiten und Lecks in Schläuchen und Leitungen, die umgehend eingehender untersucht gehören. Als nächstes untersucht man den Innenraum im Fahrzeug und den Dachhimmel auf Schimmel und Verschmutzungen.
Stoffverdeck auf Risse prüfen Wasser und Seife sind an den meisten Stellen erfahrungsgemäß die besten Reinemacher. Ist man glücklicher Besitzer eines historischen Cabrios mit Stoffverdeck, sollte die Dachhaube auf aufgeplatzte Nähte oder Risse untersucht werden, die auf die Temperaturunterschiede im Winter zurückzuführen sind. Andernfalls kann die erste Ausfahrt schnell zum unfreiwillig feuchten "Vergnügen" werden.
Ist der äußere Check erfolgt, kommt der Moment des Motorstartens und mit ihm die spannende Frage: "Will er oder will er nicht?" Die vor dem Einmotten abgeklemmte und im Idealfall an ein Erhaltungsladegerät angeschlossene Starterbatterie muss hierzu natürlich zunächst wieder angeschlossen werden. |
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(Quelle: drive&style) |
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