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19.06.2010 | 01:13 h

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Redaktion:

Andreas Burkert

 
 
 

Zero-Emission

 

4.414 Kilometer mit einem Liter Kraftstoff

Gleich zu Beginn des 26. Shell Eco-marathon Europe wurde der bisherige Streckenrekord gebrochen. Mit 4.414 Kilometern konnte das Team polyjoule aus dem französischen Nantes die Höchstmarke der ETH Zürich aus dem Jahr 2005 von 3.836 Kilometern weit übertreffen.

(c) Shell

(c) Shell

(c) Shell

„Das hätten wir niemals gedacht. Unser Fahrzeug hat gestern noch nicht einmal den Testlauf geschafft“, sagt Teamleiterin Pauline Tranchard. Bereits im letzten Jahr hatten die Franzosen auf dem EuroSpeedway Lausitz alle anderen Teams auf die Plätze verwiesen. „Dass wir da noch einmal draufsatteln konnten, ist wirklich unglaublich“, sagt die Studentin. 

Das Team „Schluckspecht“ aus Offenburg hat die Verfolgung aufgenommen und liegt mit 2.795 Kilometern auf dem zweiten Platz. „Wir sind entschlossen, die 3000er Marke noch zu knacken und uns deutlich zu verbessern“, sagt  Nils Jahn vom Offenburger Team.

Größter europäischer Energie-Effizienzwettbewerb

Ziel des größten europäischen Energie-Effizienzwettbewerbes ist es, ein Fahrzeug zu konstruieren, dass mit nur einem Liter Kraftstoff die größtmögliche Strecke zurücklegt und dabei so wenig Schadstoffe wie möglich ausstößt. Dieser Herausforderung stellen sich in diesem Jahr 213 Teams aus 22 Ländern Europas und Afrikas. Gestartet wird in zwei Kategorien. Während der Fantasie bei den Prototypen keine Grenzen gesetzt sind, ist bei den UrbanConcept Fahrzeugen Straßentauglichkeit Pflicht.

Das Nachsehen hatten die 13 teilnehmenden Solarfahrzeuge. „Petrus meint es in diesem Jahr nicht gut mit uns“, sagt Professor Peter Biegel von der Fachhochschule Lausitz.

Wegen erwarteten Regens hatte der Veranstalter die ersten Wertungsläufe auf Mittwoch vorgezogen, um zu gewährleisten, dass jedes Team die möglichen vier Versuche erhält, um die Strecke zu bewältigen.  Das jeweils beste Ergebnis kommt dann in die Endwertung. Der Gewinner wird morgen Nachmittag bekannt gegeben. „Noch ist also alles offen“, sagt Jahn. Aber die Franzosen hätten die Latte wirklich ganz weit nach oben gelegt.

(Quelle: )

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