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Das meiste hat auch hier noch Studiencharakter und rollt im besten Fall mit limitierter Auflage in diversen Firmen- und Behördenfuhrparks. Wer nachfragt, der kriegt auch in Schanghai den gleichen Modellfahrplan wie auf europäischen Messen zu hören: Frühestens zum Jahreswechsel 2012/2013 sei an eine Serienfertigung zu denken.
Dabei hat China längst erkannt, dass in der Elektromobilität die Zukunft dieses riesigen Automarkts liegt. Das Rechenexempel ist einfach: Über 300 Städte im Reich der Mitte haben mehr als eine Million Einwohner. Im vergangenen Jahr wurden dort je nach Zählweise zwischen 13,5 und 18,3 Millionen Autos verkauft - mehr als in der gesamten EU. Bei dieser rasanten Entwicklung drohen vollgequalmte Innenstädte und eine immer größere Abhängigkeit von importiertem Öl. Außerdem kann die chinesische Autoindustrie auf lange Sicht weltweit nur punkten, wenn sie gar nicht erst versucht, den Vorsprung der westlichen Konkurrenz bei den Verbrennungsmotoren aufzuholen, sondern gleich in die alternativen Antriebe einsteigt. "China wird die grünste Autonation der Welt werden", ist VW-Chef Martin Winterkorn überzeugt.
Mit dem entsprechenden Nachdruck versucht das offizielle China daher, diese Entwicklung in die gewollten Bahnen zu lenken. Schon im nächsten Jahr sollen dort eine halbe Million Elektroautos produziert werden.
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