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20.04.2017 | 18:11 h

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Andreas Burkert

 
 
 

Zero-Emission, Elektromobilität und Tourismus, TopNews 1

 

Die Preise des Opel Ampera-e

Opel gibt die Preise des Elektroautos Ampera e bekannt und bringt damit ein bezahlbares Mittel gegen die Reichenweitangst der Deutschen auf den Markt. Wird vom Preis noch eine mögliche Förderung abgezogen, ist jeder der maximal erreichbaren 520 Kilometer eine Wonne.

Der Opel Ampera e kostet mit Förderung knapp 34.000 Euro. (c) Opel

Lithium-Ionen-Akkumulatoren mögen keine Kälte. Dass Opel dennoch seinen Ampera e in der norwegischen Hauptstadt Oslo präsentiert, hat Strategie.Zum einen sollen auch jene Kritiker der Elektromobilität davon überzeugt werden, dass trotz Kälte mindestens 320 Kilometer möglich sind - ohne Sorgenfalten zu bekommen. Zum anderen ist Norwegen ein Paradebeispiel der Mobilitätswende. Ach. Das auch noch: Der Verkauf des Opel Ampera e wird dort zuerst starten - für umgerechnet rund 33.400 Euro. Die Begeisterung der Norweger scheint angesichts des Preises keine Grenzen zu kennen. Mehr als 4000 Bestellungen sollen laut Opel innerhalb weniger Monate eingegangen sein.

 

Lesen Sie in unserem Fachbeitrag auf Springerprofessional, wie der elektrische Antriebsstrang des Opel Ampera e aufgebaut ist.

 

Wie sich der verwöhnte deutscher Autofahrer entscheiden wird, bleibt abzuwarten. Die 39.330 Euro, die er ab Herbst dafür zahlen muss, sind immerhin erwartet worden. Wird die Umweltprämie in Höhe von 4.380 Euro (2.000 Euro vom Staat, 2.000 Euro von Opel, 380 Euro geringerer Mehrwertsteuerbetrag) sabgezogen, müssen nur noch 34.950 Euro auf den Tisch gelegt werden. Ein bezahlbarer Preis für das Behandeln der Reichweitenangst.

Die geschickte Ladestrategie für Elektrofahrzeuge

Natürlich sind mit einem Elektroauto auch längere Reisen möglich. Sie müssen nur die Ladestrategie beachten. Wird der Ampera-e an einer öffentlichen 50-kW-Gleichstrom-Schnellladestation geladen, sind innerhalb von 30 Minuten 150 Kilometer mehr an Reichweite möglich. Wenn dann im ganzen Land solche Ladesäulen installiert werden, lässt sich auch eine Fahrt von den Alpen bis an die Nordsee organisieren. Glaubt man den Ankündigungen des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur, dann sollen bis Ende nächsten Jahres in Zusammenarbeit mit dem Autobahn-Raststättenbetreiber „Tank & Rast“ 400 Schnellladestationen entlang der deutschen Haupttrassen eingerichtet werden.

 

Lesen Sie auch, warum der Ampera e ein ideales Familienauto ist

 

Darüber hinaus will die Bundesregierung bis zum Jahr 2020 insgesamt 5000 Schnelllade- sowie 10000 weitere Lademöglichkeiten an exponierten Einrichtungen wie Tankstellen, Einkaufs- und Sportzentren, Carsharing-Stationen, Bahn- und Flughäfen sowie an Messezentren einrichten. Weitere Lademöglichkeiten ergeben sich an öffentlichen Wechselstrom-Stationen in ganz Europa – und natürlich auch zuhause: Da „tankt“ der Ampera-e aus einer 4,6-kW-Wallbox (gemäß den landesüblichen Regeln für eine Heim-Installation angebracht), bei Bedarf sogar aus einer gewöhnlichen 2,3-kW-Haushaltssteckdose frische Energie.

(Quelle: active woman drive&style)

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