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26.06.2011 | 10:50 h

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Andreas Burkert

 
 
 

Branche, TopNews 2

 

Autoclub fordert höhere Pendlerpauschale

Pendler in Deutschland sollen künftig mit 50 Cent pro Kilometer entlastet werden. Das fordert Deutschlands neuer Online Automobilclub 'Mobil in Deutschland'.

(c) Mobil in Deutschland e.V.

Deutschlands neuer Online Automobilclub fordert eine grundlegende Neuregelung der Pendlerpauschale, die mit einer deutlichen Entlastung der Berufstätigen und Autofahrer einhergeht: „Wir fordern die Erhöhung der Pendlerpauschale von 30 auf 50 Cent pro Entfernungskilometer und zwar ab dem ersten Kilometer. Das macht das Rechenmodell einfacher und die Berufstätigen, die auf Ihr Fahrzeug angewiesen sind, um Ihre Existenz sicher zu können, haben eine klare Rechengrundlage,“ so Dr. Michael Haberland 1. Vorsitzender von Mobil in Deutschland e.V.

 

Vor dem Hintergrund, dass seit 2004, als von der damaligen rot/grünen Regierung eine Kürzung der Pendlerpauschale vorgenommen wurde, sowohl die Spritpreise gestiegen, als auch mit der Ökosteuer auf Benzin und Diesel von 15,4 Cent je Liter belastet worden ist, sieht Haberland handlungsbedarf. Seiner Ansicht nach, werden mit der jetzigen Regelung noch nicht einmal die wirklichen Kosten aufgefangen, die je nach Fahrzeug zwischen 35 und 45 Cent pro gefahrenen km liegen. "Das 30-Cent-Rechenmodell, dem der Minister bis heute folgt, ist auf jeden Fall aus dem letzten Jahrhundert und hat ausgedient". 

 

Fast zwei Drittel aller deutschen Arbeitnehmer nutzen nahezu täglich das Auto, um zu Ihrem Arbeitsplatz zu kommen. Diese Zahl ist seit Jahren unverändert. Was sich aber geändert hat, ist die Länge der Wege. Immer mehr Erwerbstätige nehmen immer weitere Strecken in Kauf, um in die Arbeit zu kommen.

 

"Die unabrückbare Haltung von Bundesfinanzminister Schäuble ist uns völlig unverständlich. Während er sich strikt weigert den Pendlern und Autofahrern in Deutschland auch nur im Ansatz entgegenzukommen, gilt auf EU Ebene großzügige Kreditvergabe mit absolutem Ausfallrisiko. Griechenland bekommt Milliarden aus Deutschland, den eigenen Autofahrern gönnt man nicht einmal ein paar Millionen, um Familien und Beruf zu sichern. Da muss man sich schon fragen, welche Interessen der Bundesfinanzminister vertritt!"

(Quelle: drive&style)

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