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06.07.2010 | 00:00 h

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Redaktion:

Andreas Burkert

 
 
 

Rennsport, TopNews 2

 

Kathi Schwartz: "Dann greif ich an"

Vier von acht Läufen sind absolviert. Und Kathi Schwartz aus Höhenkirchen-Siegertsbrunn, die heuer ihr zweites Rennjahr in dieser Nachwuchs-Serie absolviert, zieht ihre Zwischenbilanz mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Ein schwerer Sturz verhindert den großen Durchmarsch.

(c) Nico Schneider

(c) Nico Schneider

„Das erste Rennen am Lausitzring war nach der Winterpause ein recht gelungener Auftakt: Mit Startplatz 46 war ich nicht ganz zufrieden, im Rennen hätte ich gerne noch ein bisserl mehr gepusht, aber es fehlten die echten Zweikämpfe. Am Ende ist Rang 33 dabei herausgekommen, also ganz okay.“, sagt die sympathische Rennfahrerin.

 

Die ersehnten Duelle durfte sie dann beim zweiten Lauf in Oschersleben austragen: Im Training hatte sie sich bis auf Platz 35 vorgefahren, den sie nach einem verpatzten Start aber erst wieder mühsam erkämpfen musste. „Durch die lange Start-Ziel-Gerade konnte ich im Windschatten aufholen und mich beim Anbremsen wieder um ein paar Plätze verbessern. In den nächsten paar Runden schaffte ich es, den Rest hinter mir zu halten.“

 

Im Clinch mit zwei jüngeren und leichteren Konkurrentinnen, von denen sie eine schlussendlich klar distanzierte, schaffte sie es hier bis auf Rang 40: „ Nach dem guten Startplatz hatte ich mir mehr vom Rennen erhofft, wobei der gewonnene Zweikampf natürlich ein kleines Erfolgserlebnis war!“ Davon motiviert reiste das Team um die 18-jährige zum dritten Lauf am Nürburgring, einer für Kathi Schwartz bis dato noch unbekannten Strecke.

 

Doch nach dem freien Training auf dem GP-Kurs war die Aprilia-Fahrerin begeistert: „Die Kurvenkombinationen sind eine echte Herausforderung, die machen Spaß!“ Sprach‘s und startete am Rennsonntag aus der 11. Reihe eine fulminante Jagd nach vorne: Im Tandem mit dem jungen Schleizer Julian Puffe, der aus Reihe 6 gestartet war, zog sie in den nächsten 10 Runden an etablierten Konkurrenten vorbei, die mit der leicht feuchten Strecke deutliche größere Schwierigkeiten hatten, als Regenspezialistin Kathi.

 

 

Ein Sturz mit Folgen 

Das Aus kam in Runde 11 mit Platz 32 in Sichtweite: Ausgangs einer Links-/Rechts-Schikane rutschte das Hinterrad der Aprilia weg und Kathi landete kopfüber im Kies. Die Diagnose im Medical Center: Schwere Gehirn-erschütterung, Nackenmuskulatur überdehnt, leichte Prellungen.

(Quelle: WortGetriebe)

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