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26.07.2011 | 18:46 h |
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Redaktion: |
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Rennsport, News |
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Die Türen, zum Himmel |
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Mit 600 PS rollt seit Kurzem McLarens erster Wagen mit Straßenzulassung zu den Händlern nach Deutschland. Für Motorsport-Enthusiasten ist der Preis von knapp unter 200.000 Euro nur schmückendes Beiwerk. Denn schon heute ist eine ganze Jahresproduktion reserviert. Doch wer ihn haben will, wartet gerne. |
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Seit im vergangenen Monat im englischen Woking die neue, rund 40 Millionen Pfund teure Produktionsstätte McLaren Production Centre (MPC) eröffnet wurde, seit dem steigt der Puls der Enthusiasten von Supersportwagen. Dort nämlich produziert McLaren Automotive den 12C, ein Zweisitzer mit 600 PS und Straßenzulassung. McLaren, dessen Gene bisher ausschließlich auf der Rennstrecke geprägt wurden, ist damit jüngstes Mitglied im Kreise internationaler Fahrzeughersteller. Denn die Briten beabsichtigen, den MP4-12C in für Supersportwagenhersteller hoher Stückzahl zu produzieren.
Damit dürfen sich in diesem Jahr noch rund 1.000 Kunden auf ihr Exemplar freuen. Sobald das neue McLaren Production Centre vollständig in Betrieb genommen ist, plant das Unternehmen, bis zur Mitte des Jahrzehnts die Produktion im gesamten Modellspektrum auf bis zu 4.000 Fahrzeuge jährlich zu erhöhen. Das entspricht drei bis vier Prozent des jährlichen Weltmarktes für Sportwagen der Premiumklasse.
Sehr leicht, sehr sicher Bei der Konstruktion des MP4, dessen Kürzel im Übrigen auf die Fusion von McLaren mit der Project 4 Organisation von Ron Dennis hinweist, haben die Ingenieure ihr Augenmerk vor allem auf den Leichtbau gelegt. Karosseriepaneele aus ultradünnem Kohlefaserlaminat, die kompakte Bauweise, eine Leichtbauverbundbremsanlage mit hohem Aluminiumanteil sind wesentliche Details, dank dessen das Gewicht des Wagens bei knapp 1.400 Kilogramm liegt.
Das Besondere am Fahrzeug aber ist das extrem verwindungssteife Kohlefaser-Monocoque, mit dem den Konstrukteuren in zweierlei Hinsicht Beachtliches gelang: Es ist das weltweit erste für Serienfahrzeuge gefertigte MonoCell, und es kommt nach nur knapp 3,5 Stunden aus der Presse - samt den aus Aluminium bestehenden Anbaustützen. Das einzigartige Fertigungsverfahren hat McLaren gemeinsam mit der Österreichischen Firma CarboTech entwickelt und es verschafft dem Hersteller einen erheblichen Zeitvorteil. Bisher waren nämlich mehrere Tage nötig, um die Kohlefasern in Form zu bringen. |
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(Quelle: drive&style) |
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