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29.07.2010 | 03:34 h

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Redaktion:

Andreas Burkert

 
 
 

Rennsport, News

 

Es muss nicht immer Porsche sein

Kenner schätzen sportliche Exoten. Denn sie wissen: leistungsmäßig halten sie mit dem deutschen Platzhirschen durchaus mit, sind aber deutlich preiswerter.

Als Top-Modell ZR1 muss die Corvette kaum einen Konkurrenten fürchten. (c) Corvette

Die US-Ikone Corvette ist längst ein ernst zu nehmender Sportwagen. (c) Corvette

Ikonografisch ist das abgeschnittene Heck mit den runden Rückleuchten. (c) Corvette

In der Top-Version von Haustuner Shelby kostet der Ford Mustang keine 60 000 Euro. (c) Ford

Die V6-Version gibt es schon ab gut 30 000 Euro, das Cabrio kostet Aufpreis. (c) Ford

Das Pferd im Logo gab einer ganzen Klasse von preiswerten Sportwagen den Namen: Pony Cars. (c) Ford

Der Mazda RX-8 ist der einzige Sportwagen mit vier Türen. Sie sind hinten angeschlagen und kaum zu sehen. (c) Mazda

Einzigartig am Mazda RX-8 ist auch der Kreiskolbenmotor. (c) Mazda

Der Nachfolger des RX-8 soll eine Nummer kleiner ausfallen und wieder einen Wankelmotor haben. (c) Mazda

Neben der offenen Version gibt es den 370Z auch als Coupé. (c) Nissan

Der Nissan 370 Z Roadster ist die preiswerte Alternative zum Porsche Boxster. (c) Nissan

Wer preiswerte Sportwagen sucht, wird vor allem bei asiatischen und amerikanischen Herstellern fündig. (c) Nissan

Die drei Uhren auf dem Armaturenbrett sorgen für Rennwagen-Feeling. (c) Nissan

Klassiker unter den preiswerten Sportwagen ist der Nissan Z. In der aktuellen Generation trägt der als Coupé und Roadster angebotene Zweisitzer die Bezeichnung 370 Z und kommt mit 3,7 Liter Hubraum und 241 kW/328 PS unter der Fronthaube daher. In Japan ist die dort "Fairlady" genannte Sportwagen-Baureihe seit Ende der 60er-Jahre auf dem Markt und längst ein Klassiker. In Deutschland verkauft sich der Z bislang unter Wert und ist vor allem als preiswerte Alternative zum Porsche Cayman S bekannt.

 

Mit 38 690 Euro Basispreis ist er mehr als 20 000 Euro günstiger als der Zuffenhausener Konkurrent, muss sich aber nicht verstecken. Der kompakte Hecktriebler fährt sich sehr agil, überzeugt in bester Sportwagenmanier mit präziser Lenkung und standfesten Bremsen. Hohes Fahrspaßpotential birgt vor allem die Version mit dem manuellen Sechsganggetriebe, das beim Herunterschalten einen Gänsehaut erzeugenden, automatischen Zwischengasstoß durch die sechs Zylinder jagt.

 


US-Sportler auf Augenhöhe

Eine Sportwagen-Liga höher ist die Corvette unterwegs, die in Konkurrenz zum Porsche 911 steht. Lange litt der US-Sportler hierzulande unter seinem Rotlicht-Image, verbunden mit einem etwas hochnäsigen Lowtech-Vorwurf von Freunden moderner europäischer Sportwagen. Und in der Tat haben Motor und Fahrwerk der Corvette ihre technischen Wurzeln in den 50er-Jahren. Ständige Optimierungen haben den einstigen Boulevard-Renner mittlerweile aber zu einem ernst zu nehmenden Sportwagen gemacht.

 

Eindrucksvoll sind vor allem Ansprechverhalten und Durchzug des bis zu 7,0 Liter großen V8-Benziners, der ironischerweise als "Small Block"-Motor bekannt ist. Die Preisliste für die US-Ikone startet bei 59 990 Euro für die Version mit 321 kW/437 PS. In der aktuellen Top-Variante des Zweisitzers fallen Kompressor-beatmete 476 kW/647 PS über die Hinterräder her. Kostenpunkt: Schlappe 136 000 Euro. Ein in Sachen Leistung vergleichbarer Porsche GT2 RS kostet 237 578 Euro.


Exot unter den Exoten

Exot unter den Exoten ist der Mazda RX-8, der zurzeit weltweit einzige Sportwagen mit Wankelmotor.

(Quelle: Holger Holzer/mid/hh)

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