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17.06.2010 | 16:31 h

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Redaktion:

Andreas Burkert

 
 
 

Rennsport

 

Mit dem Elektrobike zum härtesten Enduro-Rennen der Welt

Erstmalig hat ein elektrisch angetriebenes Motorrad beim Erzberg Rodeo, dem härtesten Enduro-Rennen der Welt, das Ziel erreicht.

Der Deutsche Martin Köck war einer von zwei Fahrern, die für das Zero-Team beim „Iron Road Prolog“ an den Start gingen, und ließ ein Drittel der Fahrer hinter sich. Auch der Österreicher Richard Kreidl kam beim Rennen mit seiner elektrisch angetriebenen Zero MX ins Ziel. Zero Motorcycles ist der erste Elektromotorradhersteller, der sich der Herausforderung stellte und am Rennen teilnahm.


Martin Köck (50) konnte mit einer Serienmaschine des kalifornischen Herstellers Zero Motorcycles Inc. problemlos mit den Benzinern mithalten und erkämpfte sich Platz 1188. Auch der zweite Zero-Pilot Richard Kreidl (17) jagte seine Zero MX erfolgreich auf den Erzberg-Gipfel und ließ fast ein Drittel des Feldes hinter sich. Martin Köck schwärmt vom ungeheuren Drehmoment der Zero MX: „Vor allem in den Kurven und technisch schwierigen Passagen hängt die Zero mit ihren nur rund 70 kg Eigengewicht die großen 250’ Maschinen spielend ab. Die Sympathie des staunenden Publikums am Rande der Strecke galt jedenfalls unseren lautlosen Zeros.“


Das Erzberg Rodeo wird seit 1995 einmal jährlich ausgetragen. Die 4-tägige Veranstaltung am Erzberg in Österreich hatte mit dem 2-tägigen Iron Road Prolog begonnen und gipfelte sonntags im 4-stündigen Red Bull Hare Scramble. Jährlich versammeln sich hier die Weltelite aus über 30 Nationen, aber auch viele Privatfahrer, um den Erzberg in Österreich mit ihren Motorrädern zu bezwingen. Viele der Teilnehmer scheitern schon am ersten Steilhang.

(Quelle: )

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