Dienstag, 22.05.2012 10:30 Uhr
Artikel lesen
 

26.04.2011 | 08:48 h

0 Kommentare bisher  
 

Redaktion:

Egbert Schwarz

 
 
 

Rennsport

 

Renntagebuch: Kathi Schwartz

Seit Anfang Oktober war Kathi Schwartz nicht mehr Motorrad gefahren – konnte ich es kaum erwarten, wieder auf meine Aprilia zu steigen. Für active woman drive&style erzählt sie von ihrem ersten Training.

(c) Schwarz

(c) Schwarz

Nach einer viel zu langen Winterpause ging es am Wochenende vor Ostern endlich zum Einführungs- und Trainingslager nach Magione – einer kleinen, aber anspruchsvollen Rennstrecke in der mittelitalienischen Provinz Umbrien, nahe am Trasimenischen See gelegen.

 

Ein halber Tag Theorie-Schulung am Sonntag sowie eine Einheit Frühsport am Montagmorgen, dann war es soweit: Zunächst fuhren wir „alten“ Junior Cup‘ler noch mit den Instruktoren Dario Giusepetti und Bernhard Absmeier, um uns wieder einzugewöhnen, ein Feeling für Strecke und Motorrad zu bekommen. Das war durchaus sinnvoll, da die ersten Runden sich noch etwas steif und unsicher anfühlten.

 

Mit der Zeit wurde ich aber lockerer und somit auch schneller – es war ein super Gefühl, nach über einem halben Jahr Fahrentzug wieder am Gasgriff drehen zu können und dass sich mein frisch aufgebautes Möppi vorwärts bewegte.
Am Dienstag wurden die Gruppen dann gemischt, so konnte ich auch mal mit den Cup-Neueinsteigern zusammen fahren. Die „kleinen Süßen“, wie unser Cup-Betreuer immer zu sagen pflegt, waren teilweise schon verdammt schnell unterwegs.

 

Für den Mittwoch waren schließlich Startübungen angesagt, die bei mir aufgrund einer noch nicht exakt eingestellten Kupplung eher mittelmäßig klappten. Das anschließende Testrennen über fünf Runden verlief nach einem daher eher suboptimalen Start eher mäßig. Beim freien Training am Nachmittag hatte ich dann aber noch mal Gelegenheit, weiter an der Optimierung meines Fahrstils und meiner Ideallinie zu arbeiten.

 

Gelungener Auftakt

In zwei Wochen, am zweiten Mai-Wochenende, geht es dann zu den ersten beiden Wertungsläufen nach Oschersleben. Ich freue mich schon drauf, vor allem dank der guten Erinnerung an das letzte Jahr: 2010 fuhr ich im verregneten Qualifying eine gute Zeit und damit Startposition heraus. Und auch im Rennen hatte ich viel Spaß, konnte mich im Zweikampf durchsetzen und steigern.

 

(Quelle: drive&style)

<- Zurück zu: Rennsport

0 Kommentare bisher
Diesen Artikel bookmarken:Mister WongYiggItLinkaARENAgoogle.comFolkdoneviewWikio
TopNews
Weitere Artikel
Rennsport, Promi-Talk, TopNews 2

„Werde die Saison noch mal richtig geniessen…“

(11.03.12)

Mit dem 125er-Führerschein frisch in der Tasche wagte sich Kathi Schwartz im Sommer 2008 im Alter von 16 Jahren erstmals auf die Rennstrecke. Um dann...

mehr lesen
Rennsport

Yekaterina-Rallye – Ladies only

(01.03.11)

Die Zarin ruft: Zehn Tage und rund 3.000 Kilometer zwischen Startort Danzig und dem Ziel in Murmansk, eine starke Mischung aus echtem Geländesport...

mehr lesen
Rennsport, Branche

Automobilhersteller lieben den Sport

(06.02.11)

Wenn es um Sportsponsoring geht, lassen sich Automobilhersteller wie etwa Ford nicht lumpen. Sie investieren Millionenbeträge, um im Stadion und TV...

mehr lesen
Rennsport

Sebastina Vettel testet den Tesla Roadster

(06.12.10)

Beim Race of Champions 2010, einem der wichtigsten Motorsport-Events, fuhren die besten Rennfahrer der Welt den Elektro-Rennwagen Tesla Roadster. Ein...

mehr lesen
Rennsport, News

Julian Hillenbrand fährt allen davon

(05.11.10)

Der junge Julian Hillenbrand fuhr beim Youngster Cup Westfalen ein eindrucksvolles Rennen – trotz seines Handicaps. Europas einziger Kartrennfahrer...

mehr lesen
Rennsport, News

Es muss nicht immer Porsche sein

(29.07.10)

Kenner schätzen sportliche Exoten. Denn sie wissen: leistungsmäßig halten sie mit dem deutschen Platzhirschen durchaus mit, sind aber deutlich...

mehr lesen
Artikel kommentieren
0 Kommentare bisher
Zu diesem Artikel sind noch keine Kommentare vorhanden.
Facebook
Aktuelle Ausgabe