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17.03.2011 | 19:08 h |
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Redaktion: |
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Familienurlaub, Anti-Pannenkurs |
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Der große Anti-Pannencheck fürs Wohnmobil |
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Wer mit dem Reisemobil oder Wohnanhänger in den Urlaub will, sollte vor Fahrtantritt das Gefährt auf Schäden hin überprüfen. |
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Der Frühling ist des Campers Lust. Sobald die ersten Blüten sprießen, geht es mit dem Reisemobil oder dem Wohnanhänger hinterm Auto wieder in den Freiluft-Urlaub. Damit die Fahrt zum Campingplatz oder Ferienort problemlos gelingt, steht zu Saisonbeginn eine gründliche Fahrzeugkontrolle an.
Bei einem mobilen Urlauber gilt mehr denn je die Devise "Selbst ist der Mann oder die Frau". Die Überprüfung des Fahrzeugs folgt deshalb einem einfachen Rezept: von außen nach innen, von der Sicherheitsausstattung zu den Komfortaccessoires. Bewaffnet mit Schwamm, Bürste und gegebenfalls einem Dampfstrahler geht es zunächst an die Außenhaut. Jeglicher Dreck muss weg, was mitunter kräftiges Schrubben und Wienern erfordert.
Eine Politur schützt den Lack Eine anschließende Politur aus dem Fachhandel pflegt und schützt. Hierbei ist auch auf offensichtliche Schäden zu achten. Starke und permanente Sonneneinstrahlung macht den Lack rissig, je nach Überwinterungsstandort sind auch Vandalismus oder Feuchtigkeitslachen ein Thema. Nur wenn es keine bösen Überraschungen gibt, ist eine sichere Fahrt möglich.
Reifen sind das unmittelbare Kontaktstück zur Fahrbahn. Nur wenn sie weder rissig sind noch sonstige Schäden aufweisen, können sie eine weitere Saison benutzt werden. Das Mindestprofil von 1,6 Millimetern darf aber nicht unterschritten werden, Experten wie der Reifenhersteller Fulda empfehlen jedoch besser drei bis vier Millimeter Profil, um ausreichend Grip zu haben. Der Luftdruck im Pneu ist zu kontrollieren und gegebenfalls anzupassen. Buchstäblich "erschwerend" kommt hinzu, dass man im Reisemobil gewöhnlich mit gewichtigem Urlaubsgepäck unterwegs ist.
Alle Flüssigkeiten prüfen Nachdem die äußere Sichtkontrolle abgeschlossen ist, werden Flüssigkeiten und Technik einer eingehenden Untersuchung unterzogen. Zunächst gilt der Blick der TÜV-Plakette: Ist sie abgelaufen, muss bei einer Prüforganisation ein Kontrolltermin vereinbart werden. Ansonsten geht die Eigenkontrolle weiter. Bei Wohnmobilen gehören Ölstand, Frostschutz und Scheibenwischwasser kontrolliert, bei Anhängern muss dagegen ein besonderes Augenmerk auf die Auflaufbremse und die Seilzüge gelegt werden.
Beim Übergang zwischen Aufbau und Deichsel ist ebenso wie bei der Bremsanlage Vorsicht geboten. |
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(Quelle: drive&style) |
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