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28.10.2011 | 00:00 h

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Redaktion:

Andreas Burkert

 
 
 

Anti-Pannenkurs

 

Motorräder im Winter richtig einmotten

Am Ende einer langen Motorrad-Saison müssen die Zweiräder richtig eingemotted werden. Wir zeigen die besten Tipps, wie Sie Ihr Motorrad winterfest machen.

(c) Helmut J. Salzer / pixelio.de

Eine gründliche Reinigung der Maschine steht als wichtigster Punkt ganz oben auf der Aufgabenliste. Jeglicher Schmutz wird entfernt, denn er zieht Feuchtigkeit und Rost an. Ein Schwamm und Wasser mit einem Spülmittel eisten bereits gute Dienste, bei grobem Dreck kann ein Dampfstrahler eingesetzt werden. Beim Säubern des Bikes sofort auf mögliche Lackschäden achten.

 

Auch typische Wartungsaspekte wie der Stand der Bremsflüssigkeit oder der Zustand von Ritzel und Antriebskette können mit kontrolliert werden. Mit einer nicht mehr benutzten Zahnbürste wird die Kette vom Schmutz befreit. Anschließend wird sie mit Kettenspray wieder gründlich geschmiert, dabei sind die Reifen abzudecken. Bei Bedarf gehört die Kette eventuell nachgespannt. Nach der Reinigung sind einige Runden mit dem Bike zu drehen, um das Zweirad "trocken" zu fahren. Damit wird sogenannter Flugrost vermieden.

 

Schutz vor Korrosion

Gegen Korrosionsbildung wird ein Stahltank bis zum zugelassenen Maximum mit Sprit gefüllt. Bei Kunststofftanks empfiehlt es sich dagegen, den Kraftstoff abzulassen und in einem geeigneten Kanister aufzubewahren. Könner entleeren die Schwimmerkammern der Vergaser, um ein Verharzen des Kraftstoffs und damit ein Verstopfen der Einspritzdüsen zu verhindern. Zuerst wird der Benzinhahn geschlossen, dann die Ablassschraube an der Schwimmerkammer geöffnet und der Kraftstoff in ein passendes Gefäß abgelassen. Ist der Sprit nicht verdreckt, kann er in den Tank zurückgeschüttet werden. Wer sich die Bastelei selbst nicht zutraut, wendet sich an eine Fachwerkstatt.

 

Dort können die Experten auch gleich einen Ölwechsel durchführen. Wer dies lieber selbst erledigt, lässt erst den Motor warm laufen. Eine Wanne oder ein Kanister wird dann unter die Ölablassschraube positioniert, um das Altöl aufzufangen und es anschließend umweltgerecht entsorgen zu können. Bei dem Wechsel sollte gleich auch der Ölfilter ausgetauscht werden, ehe frischer Schmierstoff nachgefüllt wird. Für das Ablesen der richtigen Füllmenge muss das Motorrad auf ebener Fläche stehen. Nach kurzem Motorlauf wird der Ölstand erneut überprüft, weil der dickflüssige Schmierstoff erst nachsacken muss.

(Quelle: drive&style)

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