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27.03.2011 | 14:45 h

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Redaktion:

Andreas Burkert

 
 
 

Mein Recht

 

Wo Verkehrssünden richtig weh tun

Im Urlaub sollte man sich äußerst penibel an die lokalen Verkehrsregeln halten. Denn ein Verstoß kann je nach Land richtig teuer werden.

Die Grafik des ADAC informiert über die aktuellen Bußgelder in Europa. (c) ADAC

Kostet eine Trunkenheitsfahrt einen Monatslohn, dann ist man wohl von der dänischen Polizei ertappt worden. Wer sich hingegen in Norwegen mit mehr als 50 km/h zu schnell erwischen lässt, muss immerhin 1 500 Euro und mehr auf den Tisch legen. Diese Auszüge aus den europäischen Bußgeldkatalogen zeigen, dass sich Autofahrer vor der nächsten Urlaubsfahrt in jedem Fall über die Regelungen des Ziellandes informieren sollten, um vor solchen teuren Andenken bewahrt zu bleiben. Generell recht hart werden Verkehrsverstöße in Skandinavien geahndet.

 

So ist laut ADAC in Norwegen nicht nur die Geschwindigkeitsübertretung am teuersten, sondern auch Rotlicht- und Überholverstöße. Für sie müssen jeweils 670 Euro bezahlt werden. Aber auch in Finnland und Schweden kann ein Verkehrsvergehen richtig ins Geld gehen. Für eine äußerst drastische Maßnahme im Kampf gegen den Alkohol am Steuer hat sich Italien entschieden.

 

Hier wird bei mehr als 1,5 Promille das Auto beschlagnahmt und enteignet. Auch in Spanien sollte man die Finger von Sangria und Co. lassen, wenn man Autofahren muss. Denn bei einem Wert von über 1,2 Promille oder einer Geschwindigkeitsübertretung von mehr als 60 km/h drohen dem Autofahrer mindestens drei Monate Gefängnis.

(Quelle: drive&style)

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