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07.03.2011 | 15:34 h |
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Meine Werkstatt, Branche |
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E10 ist ein aggressiver Kraftstoff |
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Aus Angst vor Schäden am eigenen Auto bringt der neue Kraftstoff E10 eine ganze Branche in Erklärungsnot. Dabei sind nahezu alle Fragen im Vorfeld geklärt worden. So klärt etwa der TÜV SÜD in seinen Serice Centern auf. Und die Deutsche Automobiltreuhand bietet gar eine umfassende Liste an. |
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"Ja! E10 kann zu Schäden führen. Vor allem bei Dichtungen des Kraftstoffsystems und an Bauteilen aus Aluminium, deshalb sollte man vor dem Tanken unbedingt klären, dass das Auto auch für E10 freigegeben ist", teilt uns Philip Puls von der TÜV SÜD Auto Service GmbH mit. Vor dem ersten Tanken von E10 muss deshalb geklärt sein, dass das Auto für den Kraftstoff freigegeben ist. "Ein nicht für E10 freigegebenes Fahrzeug mit dem Kraftstoff zu betanken, wird nicht nur eventuell zu Schäden führen, sondern ziemlich sicher“, sagt Puls.
Der enthaltene Alkohol entzieht benachbarten Stoffen Wasser. Dies führt bei Dichtungen zu deren Versprödung. Zudem entstehen bei Kontakt mit anderen Materialien korrosionsbeschleunigende Stoffe (etwa Chloride) und es bilden sich mit manchen Metallen Komplexe, die den korrosiven Effekt verstärken, dies kann bei Benzinpumpen und Kolbenringen zu Schäden führen.
Aggressiver Kraftstoff Bei freigegebenen Fahrzeugen sind benzinführende Leitungen, Dichtungen und metallische Materialien auf den aggressiveren Kraftstoff ausgelegt: „Damit ist sichergestellt, dass E10 an solchen Fahrzeugen keine Schäden verursacht“, unterstreicht Puls. Ob das Fahrzeug für E10 freigegeben ist, erfahren Autofahrer auf den Homepages der Hersteller, umfassende Informationen bietet auch die Deutsche Automobiltreuhand unter www.dat.de. |
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(Quelle: drive&style) |
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