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02.01.2012 | 01:56 h |
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Mobilität - Auto |
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Camaro: Muskelpaket in fünfter Generation |
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Eine Pressekonferenz an einem warmen Sommertag im Juni 1966 in der US-amerikanischen Autostadt Detroit war die Geburtsstunde des Camaro. Das Fahrzeug, mittlerweile millionenfach verkauft, wurde damals angekündigt als ein „kleines bösartiges Tier, das Mustangs frisst“. Ein kurze Historie über den Camaro von Chevrolet. |
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Peter Estes, der damalige General Manager von Chevrolet, präsentierte den neuen Wagen, der bald zum Sinnbild von Leistungskraft und unverkennbarem Stil werden sollte. Die Veranstaltung war so bedeutsam, dass die Enthüllung des Camaro nicht nur live vor den zahlreich erschienenen Pressevertretern vor Ort stattfand, sondern zugleich auch die Medien aus 14 anderen Städten telefonisch zugeschaltet wurden – ein Novum für diese Zeit.
Nach vier erfolgreichen Camaro Generationen wurde die Produktion im Jahr 2002 eingestellt. Beinahe sieben Jahre später stellte Chevrolet die langerwartete fünfte Generation des Camaro in den USA vor. Heute gibt es den legendären Sportwagen im aufsehenerregenden Design und mit bewährtem, kraftvollem 432 PS starkem 6,2‑Liter‑V8‑Motor auch in Europa.
Erste Generation (Modelljahre 1967–1970) Die Basis des ersten Camaros bestand aus einer Universalplattform, die die Bodengruppe von Windschutzscheibe bis zum Heck umfasst. An der Front wird sie durch einen separaten Stahlschienen-Hilfsrahmen ergänzt. Wie für damalige Fahrzeuge üblich, sorgten vier Bremstrommeln für eine solide Bremsleistung. Der Wagen kam serienmäßig ohne Servolenkung und sein robuster 3,9-Liter-Reihensechszylinder-Motor produzierte, gekoppelt an ein Dreigang-Schaltgetriebe, 140 PS. Für einen Grundpreis von nur 2.466 US-Dollar erhältlich, zeigte sich das 1967er Camaro Sport Coupé genau so schlank und aggressiv wie auch die Cabrio-Version. Um dem Auftritt noch mehr Substanz zu verleihen, ließen sich individuelle Optionen oder Ausstattungspakete namens Rallye (RS) oder Super Sport (SS) kombinieren. Die Käufer konnten sich für eine größere 4,1-Liter-Version des Sechszylinders mit 155 PS entscheiden oder für einen 210 PS starken 5,4-Liter-Small-Block-V8-Motor, der mit einer höheren Kompressionsrate auch mit 275 PS zur Verfügung stand. Zudem waren zwei 325 und 375 PS starke Versionen eines 6,5-Liter-V8-Big-Block-Motors verfügbar. Die größeren Motoren ließen sich mit einer Reihe groß oder kurz übersetzter Drei- oder Viergang-Schaltgetriebe oder einem von zwei Automatikgetrieben koppeln. Das „Rally Sport“-Design-Paket beinhaltete eine Luxusinnenverkleidung sowie verdeckte Scheinwerfer. Das Hochleistungspaket der „Super Sport“-Modelle verdankte sein markantes Äußeres der gewölbten Motorhaube mit den vorgetäuschten Lüftungsöffnungen und den „Bumblebee“(Hummel)-Streifen, die die Front und das bekannte „Super Sport“-Emblem umgaben. |
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(Quelle: Chevrolet / drive&style) |
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