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02.04.2017 | 10:43 h

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Andreas Burkert

 
 
 

TopNews 2, Automobilhersteller und -zulieferer

 

So funktionieren die Assistenzsysteme des neuen Insignia

Mit der zweiten Generation des Insignia bringt Opel dank moderner Assistenzsysteme ein fortschrittliches Automobil auf den Markt. Doch was leisten die Systeme wirklich?

Der Concierge-Service im neuen Insignia ist nur ein Beispiel möglicher Assistenzfunktionen. (c) Andreas Burkert

•    das Head-Up-Display, das Informationen beispielsweise zu Geschwindigkeit, Verkehrszeichen, Geschwindigkeitsbegrenzer und adaptivem Geschwindigkeitsregler plus Navigationsrichtung auf die Windschutzscheibe projiziert. Der Fahrer hat somit alles im direkten Sichtfeld – und der Blick bleibt stets auf die Straße gerichtet.

 

•    der adaptive Geschwindigkeitsregler ACC (Adaptive Cruise Control) mit automatischer Gefahrenbremsung. Das System misst per Kamera und Radar nicht nur den Abstand zum Vordermann und passt die Geschwindigkeit daran an. Verringert sich die Distanz abrupt, sprich: bremst der Vorausfahrende plötzlich stark, leuchten rote LEDs in der Windschutzscheibe bzw. im Head-up-Display auf und ein Warnton erklingt. Gleichzeitig leitet ACC eine automatische Notfallbremsung ein – schneller, als der Mensch im Normalfall reagieren könnte.

 

•    der aktive Spurhalte-Assistent mit automatischer Lenkkorrektur. Beim Fahren ist immer volle Aufmerksamkeit gefordert. Stellt das System aber trotzdem das unbeabsichtigte Ausscheren aus der eigenen Spur fest, lenkt es im Geschwindigkeitsbereich zwischen 60 und 180 km/h mit sanften Lenkradstößen aktiv gegen und zeigt dies im Display an.

 

Dazu kommen Assistenzsysteme, die dem Insingia-Fahrer beste Übersicht zu allen Seiten gewähren – und so besonders in der Stadt ihre Stärken ausspielen, wie:


•    die 360-Grad-Kamera. Sie basiert auf vier einzelnen Kameras – eine an jeder Fahrzeugseite. Das kombinierte System ermöglicht auf Wunsch einen Rundum-Blick aus der Vogelperspektive und erleichtert so jegliches Parkmanöver sowie das Rangieren bei niedriger Geschwindigkeit. Über den IntelliLink-Bildschirm in der Mittelkonsole kann der Fahrer so ohne beschwerliches Kopfverdrehen alles überblicken.

 

•    die Rückfahrkamera, die den Bereich hinter dem Fahrzeug auf dem IntelliLink-Touchscreen anzeigt, sobald der Rückwärtsgang eingelegt wird. Vom Lenkwinkel abhängige dynamische Linien in der Anzeige erleichtern das passgenaue Zurückstoßen in die Parklücke.

 

•    der Rückfahr-Assistent. Das System warnt mittels Radarsensoren im Stoßfänger beim Rückwärtsausparken vor sich nähernden Objekten in einer Entfernung bis zu 20 Meter und einem Winkel von bis zu 90 Grad links und rechts des Autos – überaus praktisch beim Rangieren aus Parklücken mit begrenzter Sicht.

(Quelle: active woman drive&style)

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