Wellness unweit vom Wasserfall – Das Alpenpalace im Ahrntal

Erstellt von Michael Rüf und Sabine Weber | |   Hoteltest

Diesmal waren wir auf der Südseite des Brenners im Südtiroler Ahrntal. Zwischen hohen Bergen liegt dort das 5* Wellnesshotel Alpenpalace.

Am Übergang vom Tauferer- ins Ahrnrtal enden die weiten Wiesen und das Tal wird ganz schmal. Dort auf der Ostseite, oberhalb des Ort Luttach, liegt der romantische Schwarzbach-Wasserfall. Der Weg führt entlang des Schwarzbaches bis zum magischen Ort, an dem das Wasser über 15 Meter nach unten stürzt. Am Wasserfall herrscht durch die Wassertröpfchen in der Luft ein ganz besonders Mikroklima und bei Sonnenschein begeistern zusätzlich die farbigen Lichtreflexionen. Der Spaziergang ist auf jeden Fall zu empfehlen und der Weg beginnt wenige Minuten vom Alpenpalace entfernt.

Von München aus geht es mit dem Auto über Innsbruck, die Brennerautobahn und das Pustertal in knapp vier Stunden nach St. Johann im Ahrntal. Bis Innsbruck sollte man je nach aktueller Verkehrslage die Route über Garmisch-Partenkirchen oder Kufstein wählen. Die österreichischen Autobahnen sind vignettenpflichtig und für die Brennerautobahn wird auf der österreichischen Seite und der italienischen Seite noch eine zusätzliche Streckenmaut fällig. Das Hotel ist auch gut per Bahn und Bus erreichbar. In nicht ganz fünf Stunden geht es von München aus mit Umstieg in Franzensfeste und Bruneck zum Alpenpalace.

Mit privatem Jacuzzi

Im Alpenpalace hatten wir eine Suite der Kategorie Premier mit zwei kleineren Zimmern auf insgesamt 45 Quadratmetern. Bei der Suitengröße finden wir ein einzelnes großes Zimmer besser, da es dadurch luftiger wirkt. Highlight der Suite ist die Badewanne mit Whirlfunktion, die wir ausgiebig ausprobiert haben. Wer länger im Jacuzzi liegen will, kann den Fernseher im Bad einschalten und das Lieblingsprogramm auswählen. Außerdem gibt es im Bad eine separate Dusche. Das Wohnzimmer ist mit einer Couch und einem Kachelofen ausgestattet. Im Schlafzimmer steht ein großes gemütliches Bett. Rund um die Suite führt in L-Form ein großer langer Balkon. Sehr aufmerksam finden wir, dass zur Begrüßung auf dem Zimmer Obst, Gebäck und eine inkludierte Flasche Champagner warten. Die Verpflegung im Alpenpalace ist sehr schmackhaft. Es startet mit einem großen Frühstück, teils vom Buffet, teils á la carte. Nachmittags gestaltet die hauseigene Patisserie ein Mehlspeisenbuffet mit hausgemachten Kuchen und Torten. Abends wird als krönender Tagesabschluss ein 5-7 Gänge Gourmet Dinner serviert.

Angebote draußen und drinnen

Der Spa im Alpenpalace ist in zwei Teile gegliedert. Der Außenbereich ist ein großer Park mit einem Pool, einem heißen Jacuzzi, Stühlen, Liegen und Cabanas. Bei sinkender Temperatur wird im Garten die Feuerschale zum Aufwärmen entzündet. Im Innenbereich befindet sich ein Innenpool, der Sole-Spa mit einem Salzgradierwerk und einem Solepool und die Saunawelt mit Tiroler Stubensauna, Kräutersauna, Dampfbad, Soledampfbad und Laconium zur Auswahl. Sehr gut hat uns das offene Feuer im Garten und der Sole-Spa gefallen. Zuerst legt man sich dort auf die Wärmeliegen vor das Gradierwerk und atmet die mit Salz versetzte Luft ein. Danach geht es in den angenehm heißen Solepool, Erholung für den ganzen Körper.

Entspannung pur

Die Treatments im Spa sind sehr zu empfehlen. Wir genossen eine traditionelle Abhyanga-Ganzkörper-Ölmassage mit gezielten Körpergüssen aus warmen Ölen und eine Kombination aus einer Gesichtsbehandlung und einer Kopf- und Nackenmassage mit Produkten von La Prairie. Für Paare werden gemeinsame Treatments angeboten, die einen privaten Dampfbadaufenthalt, eine Massage und ein Aromabad kombinieren.

Das 5* Wellnesshotel Alpenpalace ist das richtige Ziel für Gäste, die Erholung im exklusiven Umfeld inmitten der Südtiroler Bergwelt suchen.

www.alpenpalace.com

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© Filippo Galluzzi / Alpenpalace