Pop-Appeal trifft Opel Adam

Für den Adam lässt sich die Tochter von Mick Jagger gern nach Rüsselheim fliegen. Georgia May Jagger ist Teil von Opels neuem Kalenderprojekt. Vor Ort traf sie auch Chefredakteur Andreas Burkert, der mit einem Modellauto auf sie wartete.

Wenn aus Automobilfotografie großes Stil-Kino wird, hat Rüsselsheim meist die Hand im Spiel. Nach Bryan Adams und Karl Lagerfeld setzt die Marke mit dem Blitz für ihren 2017er-Kalender erneut auf hochkarätigen Glamour: Unter dem Titel „Opel Wonderland of Dreams“ inszenierte Starfotografin Ellen von Unwerth in den traditionsreichen Babelsberger Filmstudios eine bildgewaltige Reise durch die automobilen Epochen – von historischen Ikonen über aktuelle Bestseller bis hin zu visionären Concept Cars.

Dass es sich dabei keineswegs um ein klassisches Werkstatt-Format handelt, beweist das Aufgebot vor der Linse. Neben Topmodel Georgia May Jagger, die dem Setting ihre ganz eigene, lässig-verträumte Rock’n’Roll-Attitüde verleiht, stiehlt ein vierbeiniges Phänomen der Popkultur allen die Show: „Grumpy Cat“. Der mürrisch dreinblickende Web-Star aus den USA feiert sein Debüt bei einem europäischen Hersteller und flankiert das stilbewusste Spiel aus Mode, Lifestyle und Blechkleid mit einer gehörigen Prise Selbstironie.

Von Unwerths unverwechselbare Handschrift – intensiv, nahbar und stets mit einer feinen Prise Extravaganz – verleiht den Motiven jene Leichtigkeit, die das Projekt aus der Masse gewöhnlicher Herstellerkalender heraushebt. Das Resultat ist kein simples Werbemittel, sondern ein kuratiertes Lifestyle-Statement, das zum Jahresauftakt 2017 im Rahmen einer exklusiven Vernissage samt allen Protagonisten seine Premiere feiert.

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